So, endlich wieder Online


Anfang Dezember gab es einen GAU und die Festplatte des Servers, auf dem diese Homepage gehostet wird, wollte nicht mehr. Sicherheitskopie gab es auch noch, aber eine ziemlich alte. Lustigerweise hatte ich sogar kurz vorher noch eine gemacht, diese war aber kaputt.

Nun gut, dank Google Cache hab ich das meiste wieder retten können, nur leider fehlen  noch die Bilder von sämtlichen Einträgen aus dem Jahre 2009.

Es hätte alles auch nicht so lange gedauert, hätte ich nach dem ersten Mal Serveraufsetzen nicht ein paar Spielereien gemacht unddamit meinen virtuellen Server gleich nochmal abgeschossen.

Jedenfalls hatte ich danach ersteinmal keine Lust und wäre mir heute nicht tierisch langweilig gewesen, hätte es wohl noch eine zeitlang gedauert. Aber keine Sorge, ich habe meiner Freundin versprochen es auch weiterhin zu pflegen. Nebenbei könnt Ihr ja auch den Blog unseres Katers verfolgen.

Viel Spass noch weiterhin

PS: es hat wohl den einen oder anderen Kommentar verwurstelt



Le Mur de Berlin


Heute morgen fahr ich mit dem Auto zur Firma, schalt das Radio an und was kommt “Die Mauer muss weg”, im nächsten Radiosender “Ick bin ein Berliner” und dann noch eins weiter “Wir sind ein Volk”. Klar es ist Tag des Mauerfalls und nicht nur irgendeiner. Es ist der 20. Jahrestag.

Die Sache ist nur, ich bin nicht in Deutschland. Ich befinde mich mal wieder in Frankreich und als ich heute morgen los fuhr war ich an einem der westlichsten Zipfel des Landes. Und ich hab mit allem gerechnet, nur nicht mit dem. Wobei so plötzlich war es nun auch nicht. Es hat sich angekündigt, denn als ich letzte Woche mal den Fernseher im Hotel eingeschaltet habe, kam eine Dokumentation über “Le Mur de Berlin”. Aber in der Intensität hat mich das schon überrascht.

Aber komisch ist es trotzdem und vor allem hat sich wohl Nicolas Sarkozy ein Ei gelegt, als er ein Foto veröffentlich hat, das ihn zeigt wie er an der Mauer rummeiselt. Das Problem ist nur das er wohl niemals mit Alain Juspin am 9. November in Berlin sein konnte, sondern frühestens am 16. November 1989. Die Häme der Franzosen über ihren geliebten Präsidenten kennt hier keine Grenzen.



Urlaub


Wann hab ich’s geschrieben “ich hab 4 Wochen Urlaub”, genau hier. Etwas später kam der Programm Manager vorbei und meinte ich sollte doch mal endlich meinen Urlaub verjubeln, sonst wäre das schlecht für die Planung. So sollte ich in dreieinhalb Monaten vier freie Wochen verteilen und zu denen sollten sich noch vier Wochen Dienstreise dazu gesellen. Weiterlesen »



Ironie des Schicksals


Ist schon lustig, da lebt man fast fast sein gesamtes Leben in der Nähe eines wunderbaren Klettergebietes und wann klettert man dort?

Genau! Wenn man nicht mehr dort wohnt. Im September war ich nun das erste Mal dort.

Naja, Spass hat es trotzdem gemacht. Leider sind, von Stuttgart aus, die umliegenden Felsen nur mit dem Auto erreichbar und nicht so wie in Freiburg per Fahrrad :( Aber nun ist eeh bald erst einmal Wintersport angesagt.



Mit dem Sparen kann man’s auch übertreiben.


Wer kommt auf die Idee, an einem Autoschlüssel nur einen einzelnen Knopf, für Ver- und Entriegelung, vorzusehen.

So oft wie ich bei dem Auto schon zurückgelaufen bin ob zu sehen ob es nun auch wirklich abschlossen ist, bin ich bisher noch nie. Bei jedem anderen Auto weiss man sobald man auf die Verriegelungstaste gedrückt hat und es blinkt ist es zu. Hier kann man sich aber dieses wiederum nie sicher sein. Was dazukommt ist das der Taster sich an der Seite befindet. Ich habe schon mehrmals geschafft, beim Schlüssel in die Tasche stecken, das Auto öfters wieder unbeabsichtigt zu öffnen.

Mal schauen was noch kommt, ich hab es ja erst seit gestern. Der Rest ist ja ok, abgesehen davon das ich Probleme habe vom dritten in den zweiten Gang zu schalten. Dieses Mal hab ich ja auch kein Fahrrad dabei, was sonst bei dem Kofferaum für ein paar Probleme sorgen könnte.
Wäre es mein Auto, würde ich sofort die Batterie aus dem Schlüssel entfernen. So werde ich’s am Freitag wieder abgeben.



Knobelaufgabe – Lösung


Erinnert sich jemand noch an die Knobelaufgabe?

Wenn ja, ich hab’s nun endlich mal geschafft, die Lösung reinzukopieren.

Herr A. ist natürlich Herr A. und nimmt natürlich nicht die Antwort, die einem normalen Menschen am logischten erscheint.

Er nimmt natürlich seine eigene Variante. Herr A. überweist per Online Banking einen gewissen Betrag auf das Konto seines französischen Kollegen, damit er für die nächsten zwei Wochen genug Geld besitzt.
Danach setzt er sich in das Auto und fährt los. Beim nächsten Decathlon macht er kurzen Zwischenstop und deckt sich ein mit Zelt, Isomatte, Schlafsack, Bermudas, Badehose und was man sonst so für ein urlaubriges Strandleben so braucht.

Nun fährt er endlich los und zwar in die genau entgegen gesetzte Richtung. 300 km in Richtung Südwesten fährt er nun zu einem der längsten und schönsten Sandstrände Europas und geht dort an den nächstgelegenen Campingplatz.

Im Supermarkt deckt er sich noch mit etwas Bier ein, das er bei Ankunft am Meer und dem kitschigen Sonnenuntergang geniessen wird.

Am Dienstagmorgen badet Herr A. kurz noch im Atlantik bevor er sich dann in sein Auto setzt und pünktlich zum Mittagessen und Arbeitsbeginn in der Firma ist. Der französische Kollege vom Anfang dieser Geschichte beisst beim Erzählen dieser Geschichte mehrmals in den Tisch.

Und wenn ich die Sicherheitskopie der Bilder finde, werde ich diese auch mal reinstellen. Wobei, schönes Wetter ist auch jetzt.



Glaube und Technik


Irgendwo im Massive Central

07:30 – Frühstück

07:31 – Die Fahrer scherzen über die letzten Jahre und die Umwege, die sie machten, da sie die Wege nicht finden.Dieses Jahr gibt es eine Geheimwaffe. Der Weg der nächsten drei Tage ist penibelst genau, mittels hochleistungsfähiger Großrechner und hochauflösenden Karten, digital erstellt worden. Die Fahrer konnten sich vorher mittels 3D-Sicht und Wegfolgung monatelang sich mental und physisch auf diese Tage vorbereiten. Karten werden daher nicht mitgenommen.

08:00 – Die Geheimwaffen werden gestartet

08:01 – Bonjour Garmin

08:02 – Bonjour Evadeo

08:03 – Beginn der Aufzeichnung

08:05 – Die Fahrer befinden sich auf dem Kurs. Ein Verlassen dieses Kurses ist, dank satellitengestütztem Ortungssystem und topographischen Karten, unmöglich.

08:06 – Der erste Ruf eilt durch die noch schlafende Landschaft – Retour. Eine Abzweigung wurde verpasst – Analyse zeigt, Fehler liegt am Zoomlevel

09:00 – Ein paar ängstliche Fahrer fragen nach ob der Weg auf dem man abbiegen will, wirklich der richtige ist. Garmin sagt ja, Garmin hat immer Recht, also keine Wiederrede

09:02 – Wanderer sehen flüchtende Tiere die aus einer Richtung kommen aus der auch ferne schmerzerfüllte Schreie zu vernehmen sind.

09:15 – Eine Gruppe komplett verkratzter und verdreckter Mountainbiker erscheinen an einer Stelle an der vor genau 15 Minuten ein paar saubere und unverletzte Mountainbiker verschwunden sind. Sie schieben ihre mit Zweigen getarnten Fahrräder auf einen Gabelung.

09:16 – Bei den verschiedenen Wandergruppen machen sich Gerüchte breit, das Militär macht eine Geheimübung

09:16 – Der Abgleich mit dem GPS sagt folgendes: Evadeo sagt hier und Garmin sagt noch 5m.

09:17 – Garmin hatte Recht

10:21 – Garmin und Evadeo sagen noch 5km in diese Richtung. Wald sagt Wand.

11:49 – Wald sagt nun auch Weg

12:30 – Bauch sagt Hunger, GPS sagt nein.

13:00 – Bauch sagt HUNGER, GPS sagt NEIN.

14:00 – GPS sagt nur noch ein Anstieg, Bauch sagt egal, Gehirn singt Sternenhimmel, Sternenhimmel *ooh*

14:10 – GPS sagt Essen, Koch sagt zu spät

15:40 – Nach mehreren Gläsern Wein macht sich die Gruppe wieder auf dem Weg

15:43 – Ein lauter Knall erschüttert die verschlafen Ortschaft

15:44 – Der erste Satz des verdutzten deutschen Teilnehmers, nachdem man ihm von dem Kofferraumdeckel entfernt hat: “Aber, warum das denn? In meinem GPS war doch gar kein parkendes Auto eingezeichnet”

17:02 – Garmin sagt hier, Evadeo sagt auch hier. Nur Wald ist mal wieder Spielverderber und sagt Fluss

18:13 – Einige Wanderer vernehmen in der Ferne Jubelschreie, es klingt wie “Zurück” und “Kurs”. Können damit aber nichts anfangen.

18:16 – Die Wanderer begegnen einer Gruppe verdreckter Mountainbiker. Einige von ihnen haben blutverkrustete Beine.  Auf die Frage wieviel Tage die unterwegs sind, antworten die Radfahrer das sie an diesem Tag gestartet wären. Die Wanderer machen sie keine Sorgen, wer zu solchen Scherzen in der Lage ist, dem gehts noch gut, auch wenn die Frage des einen Mountainbikers etwas verwundert. “Ob der rechte Weg, der Weg ist, der nach XY führt”, weiss doch jeder, dass seit dem Erdrutsch vor 20 Jahren sich keiner mehr in diese Richtung aufgemacht hat.

18:19 – Die Radfahrer sind aber tiefreligiös und halten sich an das erste Gebot: “Ich bin der Herr, dein GPS. Der dich aus dem Wald befreit hast. Du sollst keine Strecken neben mir haben”.

18:30 – Die Wanderer glauben immer noch an den Humor und was diese Radfahrer wieder für gute Schauspieler sind. Der ein oder andereist sich sicher, dass gleich jemand von “Versteckte Kamera” auftaucht.

20:20 – Da nun seit fast 2h keine Wege mehr entdeckt wurden, kommen erste Zweifel auf. Doch das GPS irrt nie.

21:48 – Die Frage, ob man denn die Unterkunft vor der Nacht erreicht, wird von den GPS Besitzern mit, nur noch ein Hügel, beantwortet

22:30 – Es ist Stockdunkel – Taschenlampen werden ausgepackt

22:20 – “Schaffen wirs noch heute in die Herberge”

22:21 – “JAAAAAA” *genervt*

23:59 – “Hier ist der Weg!”

23:86 – “Nein hier!”

23:3689 – “Hier bin ich mir aber jetzt ganz sicher”

23:4089 – Die Batterie des letzten GPS ist leer

23:8767686 – “Hätten wir jetzt eine Karte, könnten wir wenigstens Feuer machen”

23:8767687 – “Und wie ohne Feuerzeug”

23:893489623486238468236489234972390478239473082304820384230480238402384023947923874923749823723490849237934785783475934795734957 – Archäologen entdecken neun Skelette, die um drei kleine Artefakte versammelt sind.

Der Fund gibt viele Rätsel auf. Nach langjähriger Forschung ist die Wissenschaft aber sicher, dass diese neun Personen Mitglieder einer bisher unbekannten Mönchsekte waren. Da der Fundort die weiteste Entfernung aller benachbarten Dorf- und Marktplätze, die man damals kannte, darstellt, glaubt man nun beweisen zu können, dass diese Menschen den pekuniären Mitteln Abstinenz schworen. Durch diese geographische Eigenheit, sind sich die Forscher sicher, das diese Menschen ziemlich gute Ortskenntnisse besassen.  Die Religion muss wohl eine Art Polytheismus sein, was ungewöhnlich für diese Zeit ist. Die Götter hiessen, so ist man sich heute ziemlich sicher, Garmin und Evadeo. Die verschiedenen metallischen Rohre die in einem Dreieck verbunden sind, hält man für musikalische Instrumente. Mit den Namen Shimano und Sram kann man aber derzeit noch nichts anfangen.



Entwarnung


Kann es ja nicht glauben aber jetzt hat es doch tatsächlich dieses französische Kaff, in dem mich gerade befinde, in die deutschen Nachrichten geschafft. Selbst das N24 Nachrichtenmobil stand gestern und heute vor meinem Hotel.

Glücklicherweise ist es nicht meine Firma, sondern eine die etwa 500m entfernt ist. Die Firma, in der ich gerade sitze hatte vorletzte Woche seine Streiktage und die Firma gegenüber war letzte Woche dran. Streiken können Sie, die Franzosen.

Es hat auch schon die letzten zwei Nächte kräftig geknallt, aber das war nur das Feuerwerk anlässlich des Nationalfeiertags. Wenn’s diesmal noch einmal BUMM macht, werd’ ich es wissen,  woher es kam. Gerüchten zufolge sollen zwei Maschinen schon gebrannt haben. Und heute morgen haben Arbeiter einer weitere Firma hier im Umkreis diese Idee übernommen und schon einmal ein par Gasflaschen gesammelt. Nun drohen diese auch mit einem grossen Feuerwerk.



Na dann einmal Gute Nacht


Nach 60 Jahren und 26 Tagen haben es tatsächlich ein paar Spezis geschafft, die Gewaltenteilung in Deutschland abzuschaffen. Selbst über 134000 Unterzeichner auf der Homepage des Bundestages haben nichts bewirkt. Die Abgeordneten sollten vielleicht mal darüber nachdenken, dass in Deutschland nicht “L’etat, c’est moi” gilt, sondern  “Die Staatsgewalt geht vom Volke aus”.

Könnte eigentlich mal jemand die verfassungsfeindlichen Organisationen SPD und CDU verbieten oder was muss eigentlich noch passieren.

Würde dieses Gesetz tatsächlich die Kinderpornographie verhindern hätte es was Gutes. Statt, dass die Polizei, die Betreiber dieser Seiten und damit Täter ermittelt und verhaftet, wird einfach die Seite auf eine Sperrliste gesetzt. Und damit ist es aus der Welt. Aber was soll man ja auch von Deutschland erwarten, denn im Wegschauen waren wir ja immer gut.

Und die Ironie an der ganzen Geschichte ist, dass es diese geistige Elite doch tatsächlich geschafft haben, das falsche Schild für gesperrte Seiten zu nehmen. Das Stopsschild bedeutet kurz stehen bleiben und dann weiterfahren, das Verbotszeichen sieht anders aus. Was soll man erwarten von Leuten die vom Chauffeur gefahren werden.

Ein Gutes hat es ja, jetzt kann ich doch endlich mal China besuchen. Bisher hab ich mich ja geweigert, wegen dem politischen System, aber nun sind wir ja einen großen Schritt auf sie zu gegangen.

Links:

http://ak-zensur.de/

http://mogis.wordpress.com/

http://zeichnemit.de/argumente.php

http://www.internet-law.de/2009/06/das-internet-ein-rechtsfreier-raum.html

P.S.: Es geht schon los



Irgendwie ist es verhext


Speicherkarten und ich sind auf Kriegsfuss. Es ist schon die zweite die sich verabschiedet hat und trotz aller Bemühungen in den letzten Wochen sind die ganzen Paris- und Strandbilder aufnimmerwiedersehen verschwunden.*shnief*

Und der klägliche Rest meiner Frankreichbilder ist hier

und den Menupunkt zum Bilder sortieren find ich auch irgendwie nicht mehr

Jetzt stimmt nur noch was mit der Breitenbestimmung nicht :(



Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...17 18 19 Next