Archive für 'Spanien' Kategorie

Hinter den 7 Bergen, bei den 7 Zwergen


499px-cyclistes_au_tourmalet.jpg Heute war letzter Arbeitstag in Frankreich, bevor ich aber nach Stuttgart zurückkehren werde, werde ich zwei Wochen Urlaub in Frankreich machen. Lustig war es als ich von meinen Kollegen Abschied genommen habe, denn ab Heute ist auch die Firma für drei Wochen geschlossen, daher dachten einige anfangs ich würde mich nur in die Ferien verabschieden. Anfangs waren sie misstrauisch und eher ablehnend und jetzt würden sie mich am liebsten behalten. Auch schön. Weiterlesen »



Das waren noch Zeiten !


2004 Gibraltar Derzeitiger Preis von einem Liter Super bei einer Tankstelle in Chatellerault heute morgen 1.629 Euro. Und da sagt man in Deutschland wäre es so teuer. Werde weiterhin bei meinem Fahrrad bleiben :)

2004 in Gibraltar sah das noch ganz anders aus, aber die Zeiten kommen wohl nicht so schnell zurück.



Drahteseln


2004 war es damals soweit, ich hatte es endlich geschafft. Ich packte schließlich meine ganzen Sachen zusammen und brach zu einer zweimonatigen Reise ins Unbekannte auf. Das Ziel war bekannt, ich wollte von Freiburg aus Gibraltar erreichen, der Weg dagegen war die unbekannte Variable.

Wieso es Gibraltar war, kann ich heute nicht mehr so genau sagen, einige wenige Überlegungen sind aber im Gedächtnis geblieben. Anfangs hatte ich, entsprechend den 4 Himmelsrichtungen, vier verschiedene Ziele.

Nach Norden das Nordkapp, im Osten das schwarze Meer, im Süden Sizilien und im Westen schließlich Gibraltar. Da es im April losgehen sollte, war ich mir nicht sicher wie die Bedingungen in den Alpen und in Skandinavien sein werden, daher schloss ich diese aus. Die Donau hinunter war mir in der Hinsicht etwas heikel, dass es mit der Sprache etwas schwierig werden könnte. Der weitere Grund war das damalige Wissen über diese Länder. Und dort wollte ich nicht gerade alleine die Donau entlang fahren. Heutzutage wäre es sicher anders und diese Idee spukt mir tatsächlich noch in meinem Hinterkopf umher.

So blieb schließlich nur noch Gibraltar über. Ich nahm mir damals zwei Monate Zeit, den ersten Monat für den Weg nach Gibraltar, der zweite Monat für irgendeine andere Richtung. Beim Losfahren hatte ich mir überlegt das ich nach Portugal fahren könnte und über das Baskenland zurück nach Hause.

Dieser Plan wurde aber schnell verworfen, denn als ich nun in Gibraltar ankam und mir bewusst wurde das Afrika zum Greifen nah war und das mir diese Möglichkeit nicht wieder so schnell geboten wird, diesen großen und noch unbekannten Kontinent das erste Mal in meinem Leben betreten zu können.

Anfangs plante ich vielleicht eine Woche für Marokko ein, schlussendlich wurde es aber ein ganzer Monat.

Dies hier ist mein Reisetagebuch das ich damals auf meiner Homepage veröffentlichte. In Zeiten von Web 2.0 hab ich dieses Tagebuch in Form eines Blogs aufleben lassen. Es ist bis heute noch nicht vollständig, vieles schlummert noch in Papierform vor sich hin, doch will ich irgendwann, wenn ich genügend Zeit habe, die noch fehlenden Seiten mit den damals erlebten Geschichten zu füllen.

Auch habe ich gemerkt beim nochmaligen Lesens, das ich manchmal ziemlich wütend über die Preise der Campingplätze war und öfters Wucher geschrieben hatte. Ob dies gerechtfertigt war, kann ich heute nicht mehr so sagen. Ich weiss nur, dass ich damals sehr genau auf mein Geld schauen musste und ob nun ein Zeltplatz 5 Euro oder 10 Euro gekostet hat ein sehr großer Unterschied war.

Wenn ich diese Reise nochmals machen würde, würde ich mir viel mehr Zeit nehmen und den ersten Teil der Reise nicht in einem Monat runterzureissen, sondern lieber dafür alleine schon 2 Monate einzuplanen. Dennoch will ich die Reise nicht schlecht reden. Es war schliesslich der schönste und faszinierendste Urlaub meines Lebens.



18. Tag – Valencia


Als erstes gings auf der Autovia in die Stadt. Den Serviceweg daneben hab ich viel zu spät gesehen, nichtsdestotroz leb ich immerhin noch.

Das Problem war nun wie in fast jeder Stadt, die Frage nach der Unterkunft. Es ging also zum Bahnhof, den hat man am besten gefunden und wo viele Reisende ankommen, da wirds auch ein Touristeninformation geben. Und siehe da, genau so war es auch. Dort wurden mir von zwei Hostels, eins besonders empfohlen. Weiterlesen »



17. Tag – Cap y Corp – kurz vor Valencia


Der Versuch zurück auf die RN zu kommen, stellte sich doch schwierieger heraus, als gedacht, schließlich war ich ja noch an der Küste. Mit der Hilfe eines Einheimischen gings dann über irgendwelche Schotterpisten hinweg und schließlich gelang es dann doch. Bei Castello gings dann wieder etwas mehr an die Küste. Nur leider alles zugebaut mit allen möglichen Bettenbunkern, dann doch lieber RN und Orangen oder Mandarinen “bestaunen”. Und tatsächlich hat es dann auch wirklich mal geklappt, eine Plantage zu finden, die nicht mit Zaun umrandet oder schon abgeerntet war. Weiterlesen »



16. Tag – L’Ampolla – Cap y Corp


Man sollte aufpassen, wo man sein Zelt aufbaut. Der Friedhof war ja ok, nur die Fabrik, die 500m entfernt war, nicht. Die Fabrik leuchtete wie ein Weihnachtsbaum. Egal trotzdem gut geschlafen, so langsam gewöhnt man sich an alles.Ich wurde auch nicht von irgendwelchen Zombies und anderen Untoten heimgesucht. Anstelle von denen, aber von Schnecken. Zum Glück nur außen am Zelt.

Der kurze Schauer der sich angedeutet hatte, war bald wieder reinster Sonnenschein. Doch erst einmal hieß es sich nach was essbaren Ausschau halten, es war ja schließlich Sonntag. Doch zum Glück gibts in Spanien Geschäfte die auch am Sonntag offen haben. Weiterlesen »



15. Tag – Vilafranca – L’Ampolla


Wir erinnern uns vom letzten Bericht, Lehmboden. Weiterlesen »



14. Tag – Barcelona – Vilafranca


Morgens erstmal 2x Frühstück geschnorrt, das Zeug in den LockerRoom gebracht und rausgeschaut ich will die Stadt verlassen und es regnet. Dann mit Martin zur Markthalle gefahren und zwischen Hasen, Fischen und Langusten gleichzeitig noch eine Toillette für mich gesucht.

Bei irgendsoeinem Sandwichladen bin ich dann vor dem Regen geflohen und hab dann die restlichen Zeilen in den Laptop gehackt. Weiterlesen »



13. Tag – Barcelona


Heute gings ersteinmal auf den Tibidabo, der Berg der über Barcelona thront – immerhin 532m – , darauf gibt es eine Kirche mit Vergnügungspark. Erreichbar ist das alles mit Hilfe des Autos, von einer Straßenbahn und danach mittels Zahnradbahn oder man läuft. Heute fuhr nix und so mußte man laufen. Weiterlesen »



12. Tag – Barcelona


Morgens aufgewacht und mich über das, vorher beschriebene, üppige Frühstück erschreckt, danach den Laptop geschnappt und mal ein paar Tage reingeklopft, ausserdem endlich mal die Bilder übertragen. Weiterlesen »



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